The Eagle has landed

April 30th, 2008

57. Tag 25. Juni

Tag der Ankunft an der Venice Beach!!!! Bilder sprechen mehr als tausend Worte!!! Einfach nur soviel; Danke allen, die mir einen so herrlichen und begeisterten Welcome boten!!

M & L = Means Love!!!!!

Das war's...... Brauche noch ein bisschen Zeit um das Ganze zu fassen und realisieren... Aber ich kann nur sagen: Es f├╝hlt sich alles GROSSARTIG an!!!

Gruss an alle aus California ;-)

Martin

56. Tag 24. Juni

Es ist der 24. Juni 9:00 abends. Nach 41 Fahrradtagen und 5'000km werde ich in 16std am Strand des Pacific's stranden. Herrlich und unbeschreiblich!!! Bilder weren folgen ;-) )))

Gruss aus dem Jim Morrison Zimmer, Martin

55. Tag 23. Juni

Heute war der letzte Countdown angesagt. 70km durch die Vorst├Ądte und durch LA Downtown!

Typische Flussbette in LA. Vielleicht habt ihr das schon so in Movies gesehen ;-)

Und dann war ich auch schon mitten drinn, in LA Downtown!!!

70km alle 50M ein Lichtsignal, Stop and Go..... aber es war total easy ;-) Ich bin durch!!! Habe aber weder den Beach noch die Hollywood Buchstaben am Berg gesehen, die Luft ist schlecht und grau.... Ich habe jetzt an einem geheimen Ort eingecheckt. Das Zimmer nennt sich Jim Morrison :-)

Ich bleibe da bis zum Mittwoch und dann kommen die letzten Meter den Washington Blvd runter zur Beach, der grosse Showdown!!!! Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt wer, wie und ├╝berhaupt was abgeht!!!! Das heisst; morgen werden keine News zu sehen sein!! Aber ich werde Euch sicher die Bilder von meiner Ankunft an der Beach senden! Bilder, die ich nun seit ├╝ber 1.5 Jahren in meinem Kopf habe, werden Realit├Ąt!!! Kann's selber noch kaum fassen.....

Ich m├Âchte mich hiermit nochmals vielmals bei allen bedanken, die mich in irgend einerweise unterst├╝tzt haben!! Sei das in Form von Material, L├Âsli, Mails oder einfach in Gedanken mit mir mitgegangen sind!! MANY THANKS!!!!!!

Gruss aus dem Jim Morrison Zimmer, LA

Martin

53./54. Tag 21./22. Juni

Diese zwei Tage lassen sich unter dem Motte: "Ich ├╝berlebte die Hitzeschlacht" zusammen fassen!! Aber jetzt mal erst der Reihen nach; Gestern SA morgen wollte ich um 6:00 noch Cash bei einer Bank abheben, nur ich machte die Rechnung ohne den Wirt. Alles schien planm├Ąssig abzulaufen und als es dann hiess, bitte Karte und Geld entnehmen, kam weder die Karte noch das Geld raus!!! Ich ├Ąrgerte mich nur kurz und dachte, ok es ist SA und der Schalter ├Âffnet um 9:00. Es schien halt einfach so, dass ich die k├╝hleren Morgenstunden verlieren werde.... Um 9:00 in den Schalter und dort kam ich vom Vize Direktor zu h├Âren, dass die Karte manuell zerst├Ârt worden sei, dass sei bei fremden Karten die Gesch├Ąftspolitik.... Da wurde ich aber mal so richtig sauer! Gibt's doch nicht..... Und wie der gewiefte Blogleser weiss, kann ich auch keinen Cash mit der Maestro abheben, da..... ja da ich den Code nicht mehr weiss! Es half alles toben nichts und ich musste L├Âsungen (Cash) suchen. Und Yvette/Barry von LA halfen mir aus der Patsche! Sie sendeten mir ├╝ber Western Union Geld, ich war gerettet!

In diesem Swiss Liquer Shop konnte ich das Geld abholen!

Durch diese Verz├Âgerung konnte ich dann erst um 13:30 in der gr├Âssten Mittagshitze los fahren..... Der Abschnitt betrug rund 60km durch's Niemandsland. Wow, was f├╝r eine Hitze, versuchte einfach so langsam wie m├Âglich zu pedalen. Wieder mal aus dem nichts tauchte eine h├Âlzeren Western Bar auf. War sie ge├Âffnet?? Ich hatte Gl├╝ck, und so konnte ich mich mit Eis und Wasser abk├╝hlen! Was f├╝r eine Wohltat! Brian mit Sohn Randy offerierten mir alles und Brian liess mich wissen dass Julia Roberts den Movie Erin Brockovich in dieser Bar drehte. Auch Quentin Tarantino (Kill Bill II) war mit seiner Crew 2 Wochen in dieser Bar und zu guter Letzt auch noch der Martin ;-)

Es ging erstaunlich gut mit der Hitze und mit ein bisschen Wind, der k├╝hlend auf den Schweiss einwirkte ├╝berstand ich dann auch diesen verr├╝ckten Tag.

Heute Sonntag gings dann wie ├╝blich wieder um 6:00 los und es war wundersch├Ân in diese Morgenstunden durch die W├╝ste zu pedalen.

Bob, Chase und James auf dem Weg in den Gottesdienst!!

Kurz nach 9:00 zweigte ich auf den 2er ab, der mich auf die H├╝gel und W├Ąlder von LA bringen sollte. Nach doch schon um diese Zeit, heisse und ein st├╝ndige Aufstieg, verdiente ich mir einen Eiscaffee!!!! Dort oben traf ich dann Leo, mit dem ich noch ein wenig plauderte. Er fragte mich, wo ich dann so weiter fahren wolle und ich antwortete ihm, ja dem 2er entlang weiter durch die W├Ąlder nach La Crescenta. Er erhob erstaunt die Augenbrauen und teilte mir mit dass diese Strasse nach 10km geschlossen sei wegen einem Erdrutsch, schon seit ├╝ber zwei Jahren...

In dieser Sauhitze auch noch Snowboards vor der Nase.....

Nun war ich aber ratlos und mir blieb nichts anders ├╝brig, als den ganzen Aufstieg wieder hinunter zu fahren und um die ganze Sache rum nach San Bernadino. Erstens war dies ein richtiger Umweg und zweitens k├Ânnte ich nicht in den sch├Ânen W├Ąldern fahren, sonder musste jetzt schon viel fr├╝her in die Suburbs von LA.. Nach 135km bin ich nun in Cucamonga gelandet (siehe unter Route) und der Beach von LA liegt zum greifen nahe!!! Kann's kaum fassen, dass ich bereits durch bin.... der 24. liegt vor der T├╝re!!!

Gr├╝sse aus dem ultra heissen LA, Martin

52. Tag 20. Juni

Als ich gestern nach dem Pool ins k├╝hle Zimmer gegangen bin und den TV eingeschaltet habe, war das bestimmende Thema das Wetter. Und zwar nicht weil es einfach immer wundersch├Ân ist, sondern den Temperaturen wegen. Rekord Zahlen und immer wieder Warnungen, viel Wasser zu Trinken, auf Tiere und ├Ąltere Personen acht zu geben, Leute die keine Aircondition h├Ątten sollten, in ein Shopping Mal gehen usw, und ich strampelte in dieser Hitze wieder 100km weit....

Einer meiner heutigen Stopps unter einer Schatten spendener Br├╝cke.

Aber auch Heute bin ich wieder um 6:00 losgefahren und habe um 12:30 Barstow erreicht. Wenn ich jetzt in Shorts zum Pool gehe, weiss ich nicht, wie ich das stundenweise auf dem Bike ausgehalten habe..... Darum habe ich auch sehr acht darauf gelegt, sehr viel Wasser zu trinken. Das Wasser aus dem Bidon war so warm wie unter der Dusche und wenn Wassertropfen auf den Rahmen tropfte, machte bsssssss und das Wasser verdampfte ;-)

Zum Gl├╝ck hat auch dieses Motel einen Pool und so kann ich meinen K├Ârper ein wenig abk├╝hlen.

Zu gestern habe ich noch ein par Foto's rein gestellt.

Gruss aus dem Bakofen, Martin

51. Tag 19. Juni

Bei mir ist es zwar erst der 19. aber wenn Domenic auf die Seite geht, ist es der 20. Juni.

Darum lieber Domenic: HAPPY BIRTHDAY!!!!! Have a good party, all the best and lots of love!! G├Âtti Martin

Mehr konnte ich leider mit dem Wasser nicht schreiben, weil der Betonplatz so heiss war und die Buchstaben fortzu austrockneten ;-) )

Der Wecker hat mich Heute morgen sehr fr├╝h aus den Federn geholt, 5:00!! Dadurch habe ich ein paar angenehme Morgenstunden gehabt. Aber bereits um 10:00 war es schon so heiss wie bei uns an einem superheissen Sommertag!

Noch 241 Meilen bis LA!!!!

Trotzdem kam ich aber gut vorw├Ąrts. Ich bin alles auf dem Freeway 15 gefahren, da es die einzige M├Âglichkeit war. Es hatte unheimlich viel Verkehr und meine kleinen Freunde, die Lastwagen, zogen mich mit dem Luftsog immer wieder vorw├Ąrts, wann machmal auch ein bisschen nahe...... Es ist ja schon unglaublich was f├╝r Unrat aller Art am Strassenrand liegt, von Daunen Jacken ├╝ber Winterstiefel, bis zu Rasieraparaten. Aber Heute sah ich auch noch eine Wasserpistole in dieser Brutofenhitz, das war nicht sehr fair, weil danach Gedanken aller Art mit der Wasserpistole in meinem Kopf herum irrten! Um 13:30 nach 140km war dann Schluss. Bei 108F beinahe schon gef├Ąhrlich weiter zufahren. Ich habe ein kleines Motel mit einem Pool gefunden und nat├╝rlich m├╝sste ich mich darin gleich abk├╝hlen.


Das weltgr├Âsste Thermometer (35M) zeigte noch mitten in der Nacht 87F an!

So, nun ist es Zeit nochmals ins k├╝hle Nass zugehen :-)

Die ganze Gegend ist von Alien's besucht worden. Viele Legenden, Sagen, Mutmassungen, Geschichten und Foto's beherschen diese Gegend, unter anderem auch der weltbekannte Spot; Area 51!!


Und dann sind sie dann auch mir noch begegnet!!!

50. Tag 18. Juni

Nach wunderbaren Tagen mit Ursula und Richard (many thanks), bin ich wieder zur├╝ck in Las Vegas! Die Autofahrt dauerte 7.5std und betrug 680km. Das Auto ist zur├╝ckgegeben und ich bin wieder auf mein Bike angewiesen ;-) Freue mich sehr die letzten 200 Meilen in Angriff zu nehmen. Die zwei kommenden Tage werden flach, heiss und ..... windig werden. Aber mit dem Ziel soooo nah vor Augen, wird das locker gehen! Am 25. werde ich dann am Washington Blvd/Marina del Rei eintreffen!!!!

Dies ist meine heutiger Abendausblick, direkt an der Anflugschneise vom Las Vegas Int. Airport.

Take care, Martin

49. Tag 17 Juni

Dies war mein letzter Tag bei Ursula und Richard. Darum war Heute auch packen, nochmals waschen, Eink├Ąufe erledigen und das Bike nochmals kontrollieren angesagt. Morgen fr├╝h werde ich mich wieder auf den Weg nach Las Vegas machen. Eine Nacht in der Spielerstadt verbringen und am n├Ąchsten Tag werden dann die restlichen Meilen in Angriff genommen ;-) Hier noch einige Bilder von der Ranch, von Ursula und Richard:

Die Einfahrt

Der hintere Gartenteil

Details ;-)

Zu guter Letzt habe ich dann noch den brandneuen BBQ zusammen geschraubt. Nat├╝rlich mit dem Gedanken, dass ich in Zukunft auf diesem feinen Grill feine Entercotes und Ribes machen werde ;-) ))

Wer sich f├╝r die Fliegerei interessiert soll sich mal Richard's "Baby" anschauen! Dieses Flugzeug wird die Luftfahrt revolutionieren!!! :

www.aerioncorp.com

Gruss Martin

48. Tag 16. Juni

Zuerst die Arbeit......

Und dann das Vergn├╝gen!!

Zum Sorbet gibt es nat├╝rlich immer Wodka, nur war die Flasche ein wenig gross......

Gruss Martin
47. Tag 15. Juni

Heute Sonntag war es so richtig gem├╝tlich. Richard machte zum Fr├╝hst├╝ck seine weltbekannten Waffels! Die werden dann mit Ahornsirup und Fr├╝chten gen├╝sslich verschlungen, mmmhh

Gegen Mittag fuhr ich nach South Lake Tahoe und traf mich mit Serge, Lilien und Ihren Eltern aus Kolumbien. Serge kommt urspr├╝nglich aus dem Engadin und lebt seit bereits 20 Jahren in CA/NV.

Nach einem wunderbarem Lunch verabschiedete ich mich und traf mich mit Ursula und Richard in Zephyr Cove bei Freunden von Ihnen, Lana und Steve. Ein traumhafter Platz direkt am Wasser!!!

Wow, was f├╝r eine Aussicht vom Wohnraum....!!!

Gruss und einen guten Start in die neue Woche w├╝nscht Euch, Martin

46. Tag 14. Juni

Heute nur Fotos!!!!

Startvorbereitungen!!! ;-)

W├Ąhrend des Fluges, am Horizont Lake Tahoe

Paul & Martin, warm angezogen auf 10'000feet

"Mein Ferienhaus"

Info von Ultra-Light und Sport-Light Fliegerei, Paul Hamilton: www.adventure-productions.com

Ursula und Richard auf dem Weg zum Tennis!!

45. Tag 13. Juni

Ursula, Richard und ich haben uns am Nachmittag beim Vespa H├Ąndler getroffen. Da Ursula sich sehr f├╝r einen Scooter (Roller) interessiert, musssten wir nat├╝rlich zu einem H├Ąndler gehen, um zu schauen welche Farben verf├╝gbar sind ;-) Die Vielfalt dieser Flitzer ist gross und sie werden auch langsam da in den US popul├Ąr. Und zwar aus einem simplen Grund; der f├╝r amerikanische Verh├Ąltnisse sehr hohe Benzinpreis. Danach gings ab zum Hairdresser. Leider habe ich Euch hier nur Bilder vom davor, keine danach.... ;-)

Heute Abend waren wir noch zum Nachtessen bei Lauretta und Paul eingeladen. War wieder einmal wunderbar, draussen mit Lachs vom BBQ und feinem Wein!

Wenn Morgen alles klappt, werde ich mit Paul in die Luft gehen!!!! Das wie, wo und Bilder kommen Morgen!!!

Take care, all of you, Martin................................. Lilian, miss you........

44. Tag 12. Juni

Heute erlebte ich wahrscheinlich meinen sch├Ânsten Mountain-Bike Trip hier in den USA!

Lake Marlette

Ich fuhr Richtung Lake Tahoe zum Spooner Lake. Dort befand sich ein Bike Shop, wo ich mir ein Full-Suspension Spezialized mietete. Es war ein super Trail, der ca 600M ├╝ber dem Lake Tahoe Richtung Mount Rose f├╝hrte. Unten der riesengrosse See mit vielen Farben und der schmale Trail, der durch felsiges und waldiges Gel├Ąnde f├╝hrte.

Lake Tahoe mit Sand Harbor

Dabei traf ich noch Jim und Mitch, der eine aus Toronto und der andere war einheimisch. Dadurch habe ich noch viele Info's zur Biking Area Lake Tahoe erfahren. Auch k├Ânnt ihr mal unter www.theflumetrail.com nachschauen was die Bikingszene um den Lake Tahoe so anbietet.

Der Autor ;-) ))

Gruss vom Lake Tahoe, Martin

43. Tag 11. Juni

Nach langem Ausschlafen und tollem Fr├╝hst├╝ck versuchte ich mit Ursula die l├Ąngste Zeit eine M├Âglichkeit am PC/Mac einen Livestream f├╝r dem Match zu finden, absolut keine Chance..... Nach langer Versucherei meinte Sie wir sollten doch mal den TV einschalten, ich meinte jedoch, dass diese Chance sehr klein w├Ąre um den den Maatch zu finden..... und hopp, den ersten Channel (ESPN) den Ursula einschaltete war voll dabei! Leider sahen wir nur noch die letzten betr├╝blichen 5 minuten ;-( Danach machte ich mich auf und fuhr mit dem Fahrrad zum Pool Bowers Mansion, der etwa 3 Milen entfernt ist. Es war wunderbar, stahlblauer Himmel, sch├Ân warm und dabei habe ich noch ein paar Runden gedreht (geschwommen).

Am Nachmittag gingen Ursula und ich noch einkaufen, was auch wieder beinahe zwei Stunden "verschlang". F├╝r das Dinner heute Abend war ich zust├Ąndig und brillierte dabei mit einem Ahi-Tuna, kurz angebraten in Soja-Sauce und Pfeffer, mmmmhh.

Mocha w├Ąhrend seiner F├╝tterung

Gruss Martin

42. Tag 10. Juni

Heute war ein so fauler Tag, dass es beinahe nichts zu berichten gibt ;-) Ok, ausschlafen und dann gem├╝tlich Z'm├Ârgele. Ich habe Richard am Morgen gar nicht mehr gesehen, da er bereits zur Arbeit gefahren ist, aber er hat mir eine Schale mit frisch geschnitten Fr├╝chten gerichtete, was f├╝r ein Service!! Danach bin ich nach Carson City (Hauptstadt von Nevada) gefahren um Starbucks und Badeshorts zu besorgen. Leider musste ich dann feststellen, dass der Pool MO und DI geschlossen ist. Na ja, dann halt Morgen an den Pool. Danach habe ich Ursula noch ein bisschen im Garten geholfen und zu guter Letzt habe ich dann noch zwei Runden mit Fahrrad gedreht. Nur so dass ich nicht ganz aus der ├ťbung komme ;-) )

Und nochmals, hoffe es n├╝tz diesmal: HOPP SCHWIZ!!

41. Tag 9. Juni

Heute gings gem├╝tlich um 10.00 los um die restlichen 220km zum Lake Tahoe hinter mich zu bringen. Da ich gestern doch so einige km abgespult habe, musste ich aber zuerst einmal nachtanken. Also z├╝ckte ich mein Kreditkarte und versuchte mich am Automat, leider funktionierte dieser nicht.... so ging halt ich in den Tankstellen Shop hinein und fragte, ob ich mit der KK hier bezahlen m├╝sste. Mir wurde mitgeteilt, dass die KK hier nicht zu gebrauchen sei und ob ich denn keine Maestro (EC) Karte h├Ątte. Aha, EC, logisch kein Problem und so zog ich die EC Karte raus und musste feststellen, dass ich den Pin Code nicht mehr wusste, super! Ich habe diese Karte jetzt ├╝ber 40 Tage nicht mehr gebraucht und so war auch der Pin Code weg....... Zum Gl├╝ck konnte ich dann aber in einer nahe gelegenen Bank mit der KK Cash abheben und somit das Auto auch voll tanken ;-)

Die Fahrt gegen Norden f├╝hrte ├╝ber h├╝geliges und zum teil bewaldetes Gel├Ąnde. Vorbei auch am Mono Lake, wo sich auch die Abzweigung zum Yosemity National Park befindet.

Mono Lake mit zum Teil bizarren Felsformen

An der Old Ranch Road wurde ich dann von den bellenden Mocha und Tycho empfangen. Jedesmal wenn ich hier eintreffe, ist es wie ein Heimkommen, da ich Ursula und Richard nun seit bereits beinahe zwanzig Jahre kennen und sch├Ątzen gelernt habe.

Mein "neues Zuhause" f├╝r die n├Ąchsten Tage mit Blick auf den Washoe Lake.

W├Ąhrend Richard und ich mit den Hunden noch auf einen kurzen Walk gingen, bereitete Ursula das Nachtessen vor. Und wie, feiner Salat, Lachs mit Reis und Spargel und dazu ein (ok, zwei) Glas Chardonnay!! Mmmmmhh!!

Gruss aus dem radlerfreien Ferienland, Martin

40. Tag 8. Juni

Und Heute gings ab wie die Rakete!! In Bishop nach 450km war aber Schluss!! 450km??? Hallo?? Ich kann Euch versichern, es ist kein Tippfehler, sondern desshalb, weil..... siehe unten:

ADVANTAGE RENT A CAR!!!!!!

Jawohl, Ihr seht richtig, ich habe mir ein Auto gemietet!! Und zwar nicht weil ich nicht mehr mag, verletzt w├Ąre oder einen technischen Defekt h├Ątte..... nein, es hat einen anderen Grund: Ich bin einfach viel zu schnell unterwegs ;-) Da Lilian und die Gang in LA mir ein Welcome vorbereiten und Lilian erst am 24. Juni in LA eintreffen wird, muss ich mir jetzt noch ein bisschen die Zeit vertreiben ;-) Ich werde f├╝r einige Tage meine Freunde Ursula und Richard am Lake Tahoe besuchen. Danach werde ich wieder nach Las Vegas fahren und meine Reise mit dem Fahrrad fortsetzen um dann am 25. Juni das Ziel, die K├╝ste (Beach) des Pacifics, zu erreichen. Nat├╝rlich werde ich Euch auch in den n├Ąchsten Tagen auf dem laufenden halten, was ich alles so treibe. Es war wirklich ein komisches Gef├╝hl,Heute mit dem Auto zu reisen, die Landschaft (Death Valley) zog in einem unglaublich schnellen Tempo an mir vorbei, ungew├Âhnlich nach so langer Zeit auf dem Fahrrad.

W├╝nsche Euch allen ein besseres Wetter und verbleibe mit lieben Gr├╝ssen, Martin

39. Tag 7. Juni

W├╝ste - Las Vegas - 175km

Und es war die erwartete erste richtige W├╝stenetappe! Schon am Morgen um 7.00 war es richtig warm und bis nachmittags stieg das Thermometer auf 35 Grad. Brutofenhitze oder soll ich sagen Microwave? Es lief mir aber aussgezeichnet und nach Windfestigkeit und H├Âhenfestigkeit, zeigte es sich, dass ich auch in der Hitze sehr gut bestehen kann. Zuerst war es flach und ich rauschte mit 38km/h durch die W├╝ste, unglaublich! Und mit Musik stellte sich beinahe ein H├Âhengef├╝hl ein :-)

Die letzten 120km ging die Strasse dem Lake Mead nach, auf und runter, links und rechts, ohne aber den blau-gr├╝nen See je zu sehen. Zum Gl├╝ck, w├Ąre nicht fair gewesen in dieser sauhitze noch Wasser zu sehen. Daf├╝r zogen die Pick-Ups ihre Boote hinterher und das war ganz komisch anzusehen, mitten in der W├╝ste in steiniger und total ausgetrockneter Gegend Boote zu sehen....

Meine kleine Oase zu Mittag! Leider konnte ich kein Bad nehmen, da eine Tafel vor m├Âglichen Amebia Bakterien warnte, sooooo schade.....

Es war ein sehr lange und heisse Etappe, aber auch eine sehr eindr├╝ckliche, ganz spezielles Gef├╝hl so durch die W├╝ste zu rauschen! Und dann aus dem Nichts, tauchte Sie auf, die Riesenstadt Las Vegas! Bin froh endlich in einem klimatisierten Raum zu sein, um mich ein wenig zu erholen.

Zu Thema Wasser und Essen: W├Ąhrend des Fahrens habe ich etwa 4L Wasser, einen Orangensaft und ein Red Bull getrunken. Dazu kamen ├äpfel, Power-Bar Riegel, Gel und ein Sandwich. Nat├╝rlich rinnt nach dem Beenden der Etappe noch einiges an Wasser meine Kehle hinunter ;-)

Kopf hoch, trotz verlorenem Spiel, weiter gehts zum zweiten, noch ist nichts verloren!!!

All the best from the desert, Martin

38. Tag 6. Juni

Nein nein, heute keine Bilder und kein Kommentar!! Weil heute war ein freier und sehr fauler Tag. Ausschlafen, essen, trinken und wieder faulenzen, nicht einmal einen Penny im Casino verprasst ;-) Darum nur so viel:

HOPP SCHWIZ!!!

Es ist jetzt 6.30 morgens SA und ab gehts in die W├╝ste! HOPP SCHWIZ!!!!! Bitte sms senden!!!!

37. Tag 5. Juni

Die Nacht war st├╝rmisch und regnerisch, aber alles hielt dicht! Nach ├╝blichem Prozedere von packen, einkleiden und Latte/Croissant, gings kurz vor 8.00 wieder los. Die ersten 40km gings leicht bergab das Tal hinaus und die Sonne l├Ąchelte schon vom Himmel hinunter.

Danach wechselte die Landschaft markant, nur noch steiniges und karges Gel├Ąnde, was darauf schliessen liess, dass ich Arizona/Nevada n├Ąher kam.

Und gleich bei der State Line musste ich wieder mal einen Plattfuss beheben.Flicken, Schlauch wechseln oder Sealing Mittel reingiessen?? Ich fand kein Loch, daf├╝r zwei klein Stahldr├Ąhte im Pneu... Ich entschied mich schlussendlich f├╝r das Dichtungsmittel, das sich perfekt bew├Ąhrte!!

Die letzten 85km waren dann wieder mal Freeway 15 cruisen angesagt und der Verkehr war sehr hoch. Vorallem in den Schluchten mit den vielen Br├╝cken, war h├Âchste Konzentration angesagt, da die Trucks ohne R├╝cksicht vorbei donnerten..... Nach 130km ereichte ich die Nevada State Line und knapp danach tauchten dann auch schon die ersten Casinos auf.

Da die Casinobetreiber ineressiert sind, so viel wie m├Âglich Gambler ins Casino zu bringen, sind auch die Hotel Preise dementsprechend g├╝nstig. Darum (nicht um zu gamblen) habe ich geich zwei N├Ąchte gebucht, relaxen ist angesagt ;-)

Und Ihr d├╝rft jetzt dreimal raten was ich gleich machen werde, hihihihi splash!!!!!

G├╝sse aus dem heissen Nevada, Martin

35./36. Tag 4. Juni

Hallo zusammen, und nach zwei Tagen habe ich wieder einen Hot Spot gefunden ;-) Gestern startete ich nicht so fr├╝h, da die Etappe zum Bryce ja nur 20km betrug.

Noch ein bisschen verschlafen, mit den Vorboten vom Bryce.....

Da ich schon am Vormittag im Campground eintraf, konnte ich in aller Ruhe einen Topplatz ausw├Ąhlen. Vom Bryce habe ich noch gar nichts gesehen. Das Plateau liegt auf 2500M inmitten von Pinien. Also machte ich mich nach dem Zelt aufstellen, mit Kamera bewaffnet, auf zum Bryce Canyon. Als ich dann aus dem Wald kam und an den Rand des Canyons trat, er├Âffnete sich mir eine total andere Welt. Man steht wie auf einer Empore und guckt auf die faszinierende Vielfalt dieses Canyons hnunter.

Wahrscheinlich w├Ąre es um einiges aufregender, wenn man diese Monumente auf den Wanderwegen anschauen w├╝rde.....

Ach ja, und die nette Zahl von 4'000km habe ich bis Bryce auch noch hinter mich gebracht ;-)

Heute ging's dann wieder fr├╝h auf, da ich die Etappe zum Zion National Park in einem Schnurz erledigen wollte. Der Himmel war dunkelgrau und der Wind pfiff nur so durch die B├Ąume..... So, das ist jetzt das letzte mal, dass ich Euch mit dem Wind "bel├Ąstige". Aber wisst Ihr was das schlimmste daran ist? Nein? Es ist das sehr laute Ger├Ąusch, der zus├Ątzlich vom Helm erzeugt wird, einfach widerlich!!! Nach dem Mittag erreichte ich dann den Eintritt zum Zion (12 Dollar). Schon Chris hat mir gesagt, dass der Zion der Park der P├Ąrke sei. Und wahrlich, die 13 Milen zum Campground waren eine Traumfahrt, nicht zu beschreiben, unglaublich!! Am besten selber einmal besuchen!!! Am Tunnel wurde ich gestoppt und mir wurde mitgeteilt, dass keine Bikes erlaubt sein, hahaha. Auf dem Parkplatz gegen├╝ber war dann aber ein netter Biker mit Gestell am Auto. Er sah mein Problem und erkl├Ąrte sich sofort bereit, mich durch das Tunnel zu fahren, obwohl er ja schon durch war. So wird einem immer ├╝berall geholfen, wenn man in der Tinte sitzt ;-) Beim Campground angekommen, hatte ich unwahrscheinliches Gl├╝ck: Gerade noch ein Zeltplatz f├╝r eine Nacht frei! Und sonst h├Ątte ich die CC Tecknik angewendet ;-) W├Ąhrend dem Aufstellen blies der Wind beinahe orkanartig, au weia, wenn das alles nur h├Ąlt..... Jetzt sitze ich voll in der Touristenfalle, heisst, Restaurant, Shop, Gifts usw (j├Ąhrlich 2,7 Millionen Besucher) und schaue wie es aus allen K├╝beln giesst :-( Nein, ich gehe nicht zum Zelt, will es nicht sehen...... bleibe so lange hier in der W├Ąrme als nur m├Âglich....

W├╝nsche Euch allen einen sch├Ânen Tag, Martin

34. Tag 2. Juni

Hallo, von Gestern w├Ąre noch folgendes nachzutragen. Als ich zum Campground zur├╝ckkehrte, erz├Ąhlte mir Chris vom Wasserfall und empfahl mir den dringenstens. Auch stellte sich im Gespr├Ąch heraus, dass Chris und ich im gleichen Bikram Yoga in LA Stunden absolvierten! Zwei Yogis auf einem Platz ;-)

Susan, sein Frau, scheckte mir noch einen Pin von Escalante, cool. Sp├Ąter machte ich mich dann noch auf um diesen Wasserfall zu besuchen. Da ich eher sp├Ąt dran war, waren zum Gl├╝ck praktisch keine Touris (ausser mir ;-) unterwegs. Das Tal wurde immer schm├Ąler und die aalglatten W├Ąnde streckten sich ├╝ber hunderte von Metern dem Himmel entgegen. Zuhinderst, sozusagen in einer Sackgasse, wartete dann dieser Wasserfall. Sch├Ânes Naturschauspiel am sp├Ąten Nachmittag!

Heute Morgen war dann wieder fr├╝hes (06.00 ) aufstehen und zusammen packen angesagt. Ich wollte dem Wind, der langsam immer st├Ąrkeren Hitze und dem steilen Aufstieg nach Escalante, ein Schnippchen schlagen. Diese Morgenstunden sind einfach fantastisch sch├Ân; k├╝hl, sch├Ânes Licht, kein Verkehr und vor allem kein Wind. Absolute Stille, ausser das Vogelgezwitscher und das Zirpen der Grillen. Beim Coffeeshop von gestern machte ich nat├╝rlich meinen ersten Halt und genoss ein super Fr├╝hst├╝ck; Latte und Eggs Escalante, mmmmmhh! Es ging dann weiter und das Gel├Ąnde stieg kontonuierlich an bis auf 2600M. Und aha, der gewiefte Leser merkt es schon, nachher folgte eine super Abfahrt ;-)

Kurz vor Tropica und Bryce Canyon

In Tropica fand ich dann ein Motel. Es liegt ca 15km vor dem Bryce Canyon. Nach 6 Campground ├ťbernachtungen konnte ich heute wieder einmal herrlich duschen, was f├╝r ein Wohltat! Auch fand ich einen Laundery und konnte so alle meine Kleider waschen, supi! Morgen gehts auf zum Bryce und da ich sehr nahe bin sollte es eigentlich kein Problem sein, ein Zeltplatz zu ergattern.

Gruss an alle aus Tropica, Martin

32./33. Tag 1. Juni

Haha, und schon wieder habe ich einen #freien# Tag! Und wie Vorgestern musste ich fuer Kaffee, Kuchen und Internet 25km zu diesem Platz in Escalante hinfahren.

Vorgestern habe ich noch einen kleinen Hike gemacht. Meine Zeltnachbarn erzaehlten mir von einem Arch (freistehender Steinbogen) der in ungefaehr 1std zu erreichen sei. Also machte ich mich in meinen Fli-Flpos auf um diesen Arch in der spaeten Abendsonne zu sehen. Es War ein wunderbarer kleiner Weg hinauf, inmitten grosser Felswaende.

Oben angelangt, war es ein Naturspektakel pur! Grandiose Aussicht, absolute Ruhe und dieser eigenartige Steinbogen vor mir, fantastisch!

Gestern verabschiedete ich mich dann von den Red Rocks (1660M) und fuhr nach Torrey hoch, wo ich einen wunderbaren Latte und noch zwei viel bessere Crossaints zum Fruehstueck hatte. Nachher gings stetig bergauf und die Landschaft wechselte total; von den roten Steinen zu runden Bergen, die mit Pinien, Pappeln und Eschen ueberwachsen waren. Es ging sogar so weit hoch, bis ich wieder Schnee am Strassenrand hatte. Auf 2900M war dann Schluss und dort oben traf ich Wayne. Er war mit einem Sitz-Fahrrad unterwegs und wir unterhielten uns fuer eine Weile. Es stellte sich heraus , dass er seit ueber zehn Jahren mit dem Fahrrad unterwegs ist (Saisonweise). Nord- und Mittelamerika und Europa einfach so ueberall. Er war auch sehr gut ausgeruestet mit super Fahradkarten (er schenkte mir welche), GPS, Notebook (das gleiche wie ich:-) und eine lost-satelit-finder.

Nachher gings in einer endlosen Abfahrt Richtung Boulder. Dort fand ich wieder ein super kleiner Expresso Shop und das liess ich mir nicht nehmen und genoss einen wunderbaren Expresso. Im Wissen, dass der naechste Campground nur noch wenige Milen vor mir lag und vorallem, dass diese kleinen Campgrounds ausser WC/Wasser nichts zusaetzliches anbieten, deckte ich mich im Mini-Market noch mit Food & Liquid ein. Die letzten 15 Milen war ja wieder der absolute Hammer. Riesige Schluchten, mit blankgeschliffenen Stein von den Gletschern! Sehr sehr, eindruecklich....

Schlussendlich fand ich den kleinen Campground am Escalante River, schoen im Gruenen und am Fluss. Dort traf ich dann zum Abendessen noch Conny und Thomas aus Bad Toelz. Mit Rotwein aus einem richtigen Glas und am Feuer, genossen wir noch die Nachtstunden unter einem wahnsinnig schoenen Sternenhimmel.

Viele liebe Gruesse aus dem wilden Westen, Martin

29./30./31. Tag 30. Mai

Hallo, ich bin zur├╝ck!! Und wie ;-) Bis jetzt hatte ich keinen Anschluss an das WWW und Natel Empfang. Ich sitze in Torrey, Capitol Reef National Park, in einem kleinen Bistro. Ich habe Heute meinen freien Tag und bin extra vom Campground 15km f├╝r diesen Kaffee, Muffin und Internet Anschluss gefahren, ich darf ja nicht aus der ├ťbung kommen ;-) So, jetzt aber der Reihe nach, es gibt einiges zu erz├Ąhlen:

Als ich am Morgen in Green River aufgestanden bin, nach meiner ersten Zeltnacht, war es noch recht frisch. Als dann alles gepackt war, checkte ich noch schnell meine beiden Pneu's; und au weia!!! Beide Pneu's waren platt!! Wie konnte das so einfach passieren ├╝ber die Nacht??? Ja nu, irgendwann ist es ja das erste Mal. Ich entschied mich beide Reifen mal aufzupumpen und schauen was passiert. Und sie hielten so weit, also, auf's Bike und so schnell wie m├Âglich weg. Die erste Stund auf dem 70 ging's ganz flott vorw├Ąrts. Dann drehte ich nach S├╝den auf die 24, durch die San Rafael Desert. Und da blies mir der Wind schon am Morgen mit einer Heftigkeit entgegen, dass ich dachte; Aha, Murphy's Law!!! In jede Richtung die ich drehe, da dreht auch der Wind..... Nach 2.5 std war es dann so weit: Im mitten von nicht's, nicht mal viel Verkehr, ging dem vorderen Reifen die Luft komplett aus!!! Alles Gep├Ąck weg vom Bike und schauen ob ich das Loch ├╝berhaupt finden konnte... und ich fand eines!!! Auch kontrollierte ich den Reifen und zog mit dem Super-Victorinox (danke Lilian!!) noch zwei fiese Dornen raus. Ich hoffte nat├╝rlich, dass dies das einzige sein werde und packte die ganze Ware zusammen.

Erstaunlicherweise hielt alles dicht, auch versuchte ich zu vermeiden allzu oft auf den vorderen Reifen zu schauen... Ich hatte ja mit dem Wind zu k├Ąmpfen. Huntsville lag nicht mehr so weit entfernt und ich wusste dass es dort auch einen Campground geben w├╝rde. Zuerst aber tauchte noch eine Kuh auf, keine Ahnung woher, und galopierte eine halben Kilometer vor mir her. Dieses bl├Âde Vieh (soory) ging einfach nicht auf die Seite. Eine galopierende Kuh, in der mitte einer W├╝ste...... Als ich dann um drei endlich denCampground erreichte, war ich schon etwas erleichtert. Es befand auch gleich noch ein Restaurant am Platz und so kam ich noch in den Genuss eines amerikanischen Dinner! Zur├╝ck bei meinem Zelt noch ein kurze Blick auf meine Pneu's und wahrlich, auch der hintere Reifen war jetzt platt! Ich war jetzt ja in der ├ťbung..... und fand das Loch recht schnell.

Ich habe super geschlafen. V├Âgel und Morgensonne weckten mich auf ging's Richtung Capitol Reef National Park. Der war nicht sehr weit entfernt, aber ich habe ja mehr als genug Zeit und ich werde jetzt die sch├Âne Gegend geniessen und auch an Orten verweilen die mir gefallen. Bike packen und los, es war total windstill! Aber halt; der hintere Reifen war schon wieder platt!!! Jetzt hat's mich aber voll getroffen! 3'500km rein gar nichts und jetzt geht die Luft ,mir nichts dir nichts, raus!! Schnell fand ich dann auch dieses Loch und war dann sogleich wieder unterwegs. Und jetzt gings wahrlich los, ich meine landschaftlich! Ich habe Euch ja schon vorher erz├Ąhlt von farbigen und grandiosen Felsformationen, aber damals waren sie immer so 10 - 30km entfert, aber jetzt, haaallloooo, sie lagen zu meinen F├╝ssen, vor meiner Nase, direkt an der Strasse, unglaublich spektaktul├Ąr, einfach riesig!!

Als dann um 10.30 zu meiner linken eine kleines Holzhaus mit der Aufschrift, fresh coffee & fresh baked brad, auftauchte, war ich ganz aus dem H├Ąuschen! Ich hatte n├Ąhmlich kein Fr├╝hst├╝ck und dies kam wie gerufen! Nur, hatte es ├╝berhaupt offen?? War da jemand?? Hier immer wieder mal nicht's.... Und ja, es war da jemand; Randy, der Besitzer. Er kultiviert hier Gem├╝se und Fr├╝chte und verkauft sie Lokal. Seit zw├Âlf Jahren lebt und arbeitet er hier. Ziemlich einsam, aber er hat vorher das ganze Geld gespart (Werber), um sich dies zu erf├╝llen. Der Kaffee war frisch gemahlen und schmeckte himmlisch! Wir sprachen ├╝ber Gott und die Welt und es war herrlich inspirierend. Auch kaufte ich noch ein frisches Brot.

Als ich nach draussen ging und die ganze Szenerie und Situation nochmals durchging, ber├╝hrte mich dies emotionell recht heftig. Und weiter gings wie in Film, es fehlen mir die Worte um es zu beschreiben, super super super ├╝berw├Ąltigend. Es ist etwa so, als w├╝rde hier Winnetue, Old Shatterhand, Bonanza und die Ponderosa Ranch (inkl. Jacqueline) gelichzeitig zusammen treffen! Auch diese Etappe war mit 60km recht kurz, aber was soll's, ich bin ja schon beinahe durch und kann jetzt voll geniessen ;-) Inmitten vom Capitol Reef National Park habe ich einen kleinen aber herzigen Campground gefunden.

Ich werde Heute einen weiteren freien Tag einziehen und die wuchtigen roten Gebirge geniessen.

Liebe Gr├╝sse aus dem roten Steinland, Martin

28. Tag 27. Mai

Utah - W├╝ste - Camping!!

Um es gleich vorne weg zu nehmen; Kein Wind Heute und wann, dann nur ein Hauch!! Was f├╝r ein Gef├╝hl so zu radeln ;-) Der Himmel war stahlblau und mich erwartete die W├╝ste und Grenz├╝bertritt nach Utah. Um 10.30 war es dann so weit. Auf einer total abgelegenen Strasse, teilweise nicht geteert, fand ich dann den Grenzpfosten.

Kein Haus, kein Auto, rein gar nichts, meilenweit nur Steppe und karges Gel├Ąnde. Auch waren die monumentalen Felsen am Horizont sehr eindr├╝cklich. Es waren alle Farben und Formen auszumachen, gigantisch! Es war wunderbar, absulote Stille, nur die Grillen und V├Âgel waren zu h├Âren!

Kurz nach Mittag musste ich dann wieder auf den 70 Freeway, war aber nicht so schlimm mit dem Verkehr und es ging ganz ganz leicht Bergab. So sind die km einfach zu nehmen! Auch wenn ein strahlender Tag war und ich mich in der W├╝ste befand, die Temperatur war ideal. So kurbelte ich 100km (total heute 170km) auf diesem Freeway und in der Mitte davon war eine einzige Tankstelle. Nat├╝rlich nahm ich die Gelegenheit wahr und kaufte mir einen halben Liter Red Bull, mmmmhh was f├╝r ein Genuss!! Schlussendlich landete ich in Green River und fand meinen ersten Zeltplatz! Super, sch├Ân im Schatten von Pappeln, mit Bank und Feuerstelle! Werde gleich einen Hirsch grillieren, hihihi...

Habe soeben mein Nachtessen BBQ hinter mir; Steak, Salat, baked Potato (Sauercream), Maiskolben und dazu ein k├╝hles Beer! Wow!

Ed, danke f├╝r deine informationen! Ihr habt wirklich einen sch├Ânen und sauberen Campground!

Gestern habe ich mich entschlossen ├╝ber Las Vegas zu fahren. Dabei habe ich die Karte genauer studiert und erstes mal werde ich die Route nach Sehensw├╝rdigkeiten gewichten; Das heisst, ich werde in den n├Ąchste Tagen den Bryce und Zion National Park zu Gesicht bekommen!!! Jepieidu, welche Aussichten!!

Wundersch├Âne Gr├╝sse aus den Campingferien :-)

27. Tag 26. Mai

Heute Morgen gings gleich flott los und der Wind unterst├╝tzte mich sogar dabei. Aber leider nur bis zur ersten Pause um 10.00..... Danach blies der Wind wieder mit aller Wucht gegen mich! Mit was habe ich das nur verdient???

Am Morgen auf einer langen Gerade kam mir ein Biker entgegen. Mit nahender Distanz sah ich dann, dass es ein Sitzfahrrad mit Packtaschen war. Nat├╝rlich stoppten wir, als wir auf der gleichen H├Âhe waren. Es war Kelly aus Rifle und Sie machte einen Trainingsausflug nach Parachute. Kelly erz├Ąhlte mir, dass Sie n├Ąchstens nach Oregon und Alaska gehen w├╝rde f├╝r einen Biketrip. Es war cool mit einem anderen Biker ein paar Worte zu wechseln. Wir machten gegenseitig noch Foto's und verabschiedeten uns.

Und weiter gings, gegen den Wind, es n├╝tzte alles nichts.... ich pedalte einfach was ich im stande war. Ist aber schon leicht frustierend, wenn es ohne Wind soooooo vielleichter gehen w├╝rde.

Die letzten 30km ging es dann wundersch├Ân dem sich windenden Colorado River inmitten riesigen Schluchten entlang. Es ist schon sehr beeindruckend was die Natur hier geschaffen hat!

Nach 135km bin ich nun in Clifton gelandet, das kurz vor Grand Junktion liegt. Ich habe mich nun entschieden, dass ich weiter nach Las Vegas gehe. Die n├Ąchsten Tage muss ich mir auf der Karte genau anschauen, weil es lange Distanzen ohne nichts gibt. Die W├╝ste und die Hitze ruft......

Windige Gr├╝sse aus Clifton, Martin

26. Tag 25. Mai

Bergetappe - Abenteur Indiana Jones

Was f├╝r ein Tag wieder Heute! Es ging am Morgen so los, wie es gestern aufgeh├Ârt hat. Seperater Bikeweg durch die wunderbare Bergwelt von Colorado.

Dieser Bikepath f├╝hrte an Copper Mountain vorbei bis auf die Passh├Âhe von Vail (3360M). Er wurde auch rege von Bikern benutzt, so hatte ich eine Weile lang Kontakt mit einem anderen Biker. Aber es war sehr anstrengend in dieser H├Âhe zu radeln und zu sprechen. Auf der Passh├Âhe wurde sogar noch Slalom trainiert!

Ja, und wo's auch rauf geht, geht's auch runter! Es war eine unglaublich lange und schnelle Abfahrt bis Vail, so coooool! Nach Vail gings dann so flussabw├Ąrts das Tal raus. Die hochalpinen Berge verschwanden recht schnell und mein geliebter Wind blies mir mit voller H├Ąrte wieder in's Gesicht. Never ending story...... Die letzten 40km bis Glenwood entsch├Ątigten dann aber wieder die Sache mit dem Gegenwind; Es waren 40km seperater Bikeweg dem Colorado River entlang, dazu durch unglaublich spektaktul├Ąre Schluchten!

Die Sache hatte nur einen Hacken, der Weg war gesperrt! Aber ich hatte keine andere Wahl, da die I-70 auf diesem Abschnitt f├╝r Bikes verboten war. Also Augen zu und durch ;-) Am Anfang ging alles wunderbar, die B├Ąume und das Schwemmholz waren keine Hindernisse f├╝r mich. Unter einer Br├╝cke war dann aber doch recht viel Wasser auf dem Weg, sodass ich sogar nasse Boot's bekam. Es dauerte immer noch 20km bis Glenwood und ich war mir nicht sicher, was alles noch auf mich zukommen w├╝rde, da der Weg doch recht nahe am Fluss war. Es war wieder mal ein Gate vor mir, mit einem Close Zeichen, kurz danach ein Wehr im Fluss, wo t├╝chtig Wasser abgelassen wurde. Der Colorado River entwickelte sich zur reissenden Bestie! Ui ui ui, ob das wohl gut kommen w├╝rde?? Und nach ca 2km war es dann soweit, der reissende Fluss machte sich auf dem Bikeweg breit!!! Umkehren?? Und nachher?? die I-70 konnte ich ja nicht benutzen.... es waren ca 50m ├╝berflutet inkl Sr├Âmung, auch konnte ich nicht genau absch├Ątzen wie tief es war, ┬ž&%$┬ž"*#!!!! Rechts vom Weg war ein Betonmauer und ich sagte mir; da muss ich jetzt durch! Mit der rechten Hand klammerte ich mich an der Wand fest und versuchte so, langsam und ohne zu st├╝rzen vorwarts zukommen.... Es ging, aber es war nicht ohne, das Wasser reichte mir bis mitte Wade.... Das war wirklich Abenteuer pur!!! Nat├╝rlich kann ich Euch davon keine Bilder zeigen, da ich alle H├Ąnde voll zu tuen hatte :-) Es ist unglaublich, jetzt bin ich auf 1'800m und es ist eine total andere Vegetation als noch am Mittag auf dem Vail Pass. Langsam aber sicher rolle ich Utah und der W├╝ste entgegen!!

Liebe Gr├╝sse aus Glenwood, Martin

25. Tag 24. Mai

Tag der Bew├Ąhrung - Erste Bergetappe

Ich nehme es gleich vorweg: Heute war der absolut sch├Ânste Tag bis anhin!!! Am Morgen ging es los in Idaho Springs auf 2230M. Es war noch recht frisch und windig. Aber der Weg f├╝hrte einsam an einem sch├Ânen Bergbach hoch, wunderbar! Ringsherum Berge und W├Ąlder.

Nach ca 1std musste ich aber trotzdem auf den Freeway f├╝r eine kurze Zeit, da diese Frontrange Rd. nicht mehr weiter f├╝hrte. Klar, es dauerte nicht lange und schon hatte ich ein heulendes Police Auto hinter mir..... Officer Skidmore kl├Ąrte mich dann sehr deutlich auf, dass dieser Abschnitt f├╝r Bikes verboten sei! Ich gab mich nat├╝rlich ein bisschen naiv (hilft immer) und er erkl├Ąrte mir den genauen Weg zum Loveland Pass. Zu meiner ├ťberraschung schenkte er mir dann noch eine Bikemap f├╝r ganz Colorado, chapeau!

Es ging nat├╝rlich stetig bergauf und der Loveland Pass liegt mit seinen 3660M auch sehr hoch! Zwischendurch schneite es sogar leicht aber mit der K├Ąlte war es gut auszuhalten. Je h├Âher ich kam, umso mehr Auto's und Leute sah ich mit Ski's und Snowboard's. Viele waren Backcountry unterwegs und auf der anderen Seite des Passes war noch ein Skigebiet das ge├Âffnet war. Als ich dann endlich auf der Passh├Âhe angelangt war, sah man so ziehmlich alles; Skifahrer, Snowboarder, T├Âffahrer und sogar einen Berner Sennenhund. Auch wurde ich nat├╝rlich wieder angesprochen und wenn ich nicht allzu sp├Ąt dran gewesen w├Ąre, h├Ątte ich noch ein Set Ski bekommen um eine Freeride Abfahrt zu machen...... Nachher gings mit 60 Sachen den Berg hinunter ;-) Lohn f├╝r den langen Aufstieg! Als ich dann wieder so auf 2600M angelangt war, erwischte ich einen traumhaften Bikeweg (nur f├╝r Bikes), ungef├Ąhr so wie wenn man durch den Stazerwald fahren w├╝rde, genial!

Nun bin ich in Frisco angelangt, was ein kleines touristisches Vorst├Ądtchen von Vail ist. Morgen geht's dann gleich den Vail Pass hoch, auch der liegt auf 11'000feet! Ja, ich kann nur sagen; Beautiful Colorado!!!

Gruss aus einer traumhaften Bergwelt, Martin

24. Tag 23. Mai

Heute ist mein erster Ruhetag - darum kein Eintrag!!!

Von wegen, es gibt viel zu berichten! Als ich gestern von der ├ťberf├╝hrungsetappe und so gesprochen habe, habe ich mich leicht get├Ąuscht. Als ich dann um 15.30 in Golden abfuhr um nach Idaho Springs zu gelangen, nur so ein kleines St├╝ckchen auf der Karte, sah das folgendermassen aus; Zuerst musste ich auf der 6 umkehren da in den Tunnels keine Fahrr├Ąder erlaubt sind....., und dann ging es noch lockere 35km weiter aufw├Ąrts, von 1700M├╝M auf 2240M├╝M..... inkl. Unwetter (kurz Schnee), Regen und einem f├╝r mich verbotenem Freeway inkl Tunnel.

Bei der Einfahrt zu I70 traf ich dann noch Jeny. Sie hatte Bikes auf dem Autodach und machte einige Fotos vom Panorama. Sie erkl├Ąrte mir den einfachsten Weg zur ersten Goldgr├Ąber Stadt.

Check Jeny's blog: www.jenyjomtbbliss.blogspot.com

Auch wenn es nochmals ein rechtes St├╝ck Arbeit war, Ihr glaubt nicht wie wunderbar es ist, in den Bergen zu sein! Der Kontrast zu tagelangen Ebenen ist beinahe unbeschreiblich. Es ist zum jauchzen und br├╝llen! Gestern Abend erwartete mich Annelise bereits in Idaho Springs und Sie bekochte mich Bruschetto, Salat und feinen Pasta! Delicous!!! Thanks!! Und auch vielen Dank dass ich bei Dir ├╝bernachten durfte!!

Heute FR Morgen sitze ich nun im Coffee Shop Ihrer Schwester und geniesse meinen freien Tag. Es ist ein recht komisches Gef├╝hl eines Morgens nicht weiter zu radeln ;-)

Aber es gibt Heute einiges zu tuen; Reifen wechseln, Kette reinigen, umpacken um einen einen Teil des Gep├Ącks nach LA senden und zu guter Letzt muss ich noch die genaue Route planen. Die P├Ąsse gehen bis knapp 4000M und es ist Schnee angesagt.... super

Und so nebenbei; Distanz 3'000km!!!

Have a great weekend!!! Martin

23. Tag 22. Mai

Gestern Abend habe ich noch einen wunderbaren Burrito gegessen und bin dann gem├╝tlich und zufrieden in das Strausburg Inn Motel zur├╝ckgelaufen. Da es heute nur eine ├ťberf├╝hrungsetappe von ca. 90km gegeben hat, bin ich erst um 9.00 losgefahren. Jim, der Besitzer, hat mir noch den genauen Weg erkl├Ąrt und noch ganz ne Menge Info's ├╝ber Colorado gegeben. Zu meiner ├ťberraschung hat er mich dann gefragt wie weit ich an der ersten Bergetappe kommen w├╝rde. Er besitze ein Haus in Fraser und das ist ca 20 Milen hinter dem ersten grossen Pass, Bertoud Pass (12'000feet). Dann hat er mir einen Plan gegeben, wo der Schl├╝ssel ist, wie das Feuer zu entfachen sei und wie die Heizung anzustellen ist!! Ihr glaubt ja gar nicht, wie ich Heute Morgen losgefahren bin! Kleine Etappe, am FR meine erster Ruhetag und danach eine Lodge in den Rockies! Und zu guter letzt sehe ich jetzt wunderbare Berge vor mir! Wer weiss, vielleicht werde ich die noch .... Ich sitze nun in Golden in einem wunderbaren Caffee (Latte), geniesse die Sonne und habe vorher mein Bike in einem Shop checken lassen. Freude herrscht!

News und pics later ;-)

22. Tag 21. Mai

Und was f├╝r ein Tag Heute! Wechselbad der Gef├╝hle... Am Morgen als ich aufgestanden bin und zum Fenster rausgeschaut habe, dachte ich mir; Das f├Ąngt ja gut an.... Dunkelgrauer Himmel und die B├Ąume rauschten vom Wind.... Es ist wie es ist und ich kann ja eh nix ├Ąndern und als ich mich dann in den Sattel schwang sah ich mich get├Ąuscht! Ich hatte sogleich einen Viertel R├╝ckenwind, welch freudige ├ťberraschung! Und so "frass" ich bis am Mittag locker 120km! Das kann ja heiter werden ;-) Aber es kommt ja anders als man denkt. Die Strasse ├Ąnderte leicht die Richtung und der Wind leider auch :-( So wurden die letzten 60km bis Strasburg ein richtiger Kampf! Ohne es zu bemerken bin ich jetzt schon auf 1650M├╝M gelandet. Auch habe ich am Horizont schon die ersten Schneebergen ausmachen k├Ânnen!! Zur Belohnung fand ich in dieser kleinen Stadt aber ein nettes und atiques Inn; Das Strasburg Inn, franz├Âsisch angehaucht und 93 Jahre alt!

Bis Denver sind es jetzt nur noch rund 80km!

Machet's guet und bis sp├Ąter, Martin

20./21. Tag 19./20. Mai

Hallo zusammen!

Nach zwei Tagen endlich wieder einen Hotspot gefunden! Ich sitze jetzt um 19.30 vor der High School in Idalia CO. Folgendes in Kurzform:

State: Soeben habe ich den 9. State Colorado erreicht!

Distanz: Zwei Tage 300km; Total 2734km!! Schau die Karte an ;-)

Zeitzone: Neu: Mountain Standard Time (CH -8std)

Beim letzten Bericht habe ich gehofft, dass Wind und Landschaft einmal wechsel k├Ânnte.... Und mein Wunsch ist eingetroffen! Kurz nach Holdrege nahm die Landschaft ein neues Gesicht an, wunderbar! Leicht wellig und praktisch keine riesige Farmlandschaften.

Dadurch fiel mir das biken auch um einiges einfacher. Nicht dass Berge aufgetaucht w├Ąren, aber nicht Fl├Ąchen und Strassen bis zum Horizont. Die Temperaturen bewegen sich jetzt so um die 90 Fahrenheit, das heisst, der Wind ist nicht mehr k├╝hlend, sonder so wie ein lauwarmer F├Âhn. Und stellt Euch vor, der Wind hat gedreht, um 180 Grad, von Nord auf S├╝d... heute hatte ich zwei Abschnitte von insgesamt 30 Milen S├╝d, also wieder Gegenwind. Na ja, jetzt sind es noch ungef├Ąhr 150 Milen bis nach Denver und dann gehts ab in die Berge!!! In Denver plane ich einen Stopp von einem Tag um die Route genau zu planen und vorallem auch um Gep├Ąck vorw├Ąrts zu senden, damit ich nicht so schwer schuften muss :-)

Danke noch f├╝r alle Kommentare und liebe Gr├╝sse aus IDALIA CO, Martin

19. Tag 18. Mai

Hallo zusammen, heute ist Sonntag und niemand (beinahe) arbeitet am Sonntag! Auch ich habe heute einen kurzen Einsatz hinter mir; Ihr d├╝rft drei mal raten wie es war...... Flach, Farmland und Wind! Never ending story.... Darum war um 13.45 nach 90km Schluss!! Ich hoffe, Euch bald interessanters aus diesem grossen Land berichten zu k├Ânnen.

Die riesigen Getreidesilos (Mais) direkt an den Felder, mit Bahnanschluss. Es warten ca 50 Bahnwagen um verladen zu werden. Nur.... der Mais ist ja noch gar niht aus dem Boden gestossen...

18. Tag 17. Mai

Hei-ei-ei.... ich habe heute zwar 120km zur├╝ckgelegt, aber ich musste die mir hart erarbeiten. Es war sch├Ânes Wetter, angenehm warm und nur flach, nicht mal kleine up and downs, aber der Seitenwind mit 20 Knoten (x 1.6) war einfach die H├Ąrte! Im Sitzen war da kein voran kommen, als bin ich die meiste Zeit im Stehen gefahren..... Es war darum auch der Tag mit dem tiefsten Km-Schnitt und dadurch auch die gr├Âsste Zeit f├╝r diese Distanz. Wahrscheinlich ist das einfach das Training f├╝r die Rocky's..... Und stellt euch vor, das erste Mal seit ich NYC verlassen habe, hat mich ein Fahrradfahrer ├╝berholt, ungeheuerlich! Doug holte mich kurz vor Hastings, meiner Tagesdestination, ein und plauderte noch ein bisschen mit mir. Er hatte ein wunderbares, leichtes Lemond Rennrad, ich war gerade ein bisschen eifers├╝chtig wenn ich es mit meinem Lastenesel vergleiche. Er fragte mich auch ob ich genug Powerfood dabei h├Ątte und ├╝berreichte mir zugleich sein PowerBar Gel! Den hebe ich mir f├╝r die Berge auf....

Wandmalereien in Grafton

Und lieber Blue Blue: You are the one and only one!!

Cheers from the windcountry :-) Martin

17. Tag 16. Mai

Das Morgenwetter war perfekt, stahlblauer Himmel und keine Wolcke! Nur weil ich jetzt in Nebraska bin, hat sich das Terrain nicht ge├Ąndert. Relativ flach mit kleinen up and downs. Heute bin ich wirklich schlecht voran gekommen, der Wind hat mir mal wieder volle Pulle frontal ins Gesicht geblasen.... werde mich langsam damit abfinden, dass halt der Wind von Westen nach Osten geht ;-(

Die langen Geraden (hier ohne Wind) von NE

Nach 110km bin ich in Crete gelandet. Nestle hat hier eine riesige Produktionsst├Ątte. Mit Hilfe von Yvette (LA), Ursula (Reno), Annelise (Denver) und Serge (Truckee) versuche ich die beste Route durch die Rocky's zu w├Ąhlen. Auch besteht die M├Âglichkeit ein Teil meines Gep├Ąck in Denver auf die Post zu geben und vorw├Ąrts zu senden. Ich bin n├Ąhmlich f├╝r die grossen Berge viel zu schwer und werde alles m├Âgliche unternehmen, damit ich so leicht wie m├Âglich die Berge hochfahren kann.

Mein neuer Blue Bear in Crete!!!!

Ich w├╝nsche Euch allen ein sch├Ânes Weekend!!

16. Tag 15. Mai

Stellt Euch vor, ich sitze im Long Home Caffee in Nebraska City, es ist 16.00, bin geduscht und schreibe die News!! Und... der erste richtige Coffee seit ich die Schweiz verlassen habe!

Nach der gestrigen Mammut-Etappe war ich mir nicht ganz im Klaren ob ich heute was vern├╝nftiges auf die Strasse bringe.... Der Morgen war wunderbar und so konnte ich schon ab 10.00 mit kurzem Trikot/Hose fahren (2.mal). Es ging ganz ok vorw├Ąrts, allerdings ohne zu pushsen. Das Gel├Ąnde glich sich wie die Tage zuvor, lange Geraden und leicht wellig. Und so bin ich bereits um 14.30 nach weiteren 107km in Nebraska City gelandet, wo ich ein feines Motel gefunden habe.

Der 6. State: Nebraska!!

Generell ist es so, dass die Leute sehr freundlich sind. Sie winken mir vom Strassenrand, Traktor, Auto oder Truck zu. Mache ich einen der wenigen Stopp's in Shops, Tankstellen oder Motel's, werde ich dann sogleich gefragt was ich mache und die Leute sind immer wieder ├╝berrascht, dass es Menschen gibt die so was machen, hahahaha. Auch waren die Strassen in Iowa schlecht, dh, Betonstrassen in schlechtem Zustand und der Pannenstreifen war nicht geteert. So musste ich immer sch├Ân auf dem weissen Streifen fahren, damit ich nicht zu nah an den Verkehr kam. Die M├Ąnner hier im mittleren Westen tragen immer noch Schnurrb├Ąrte und auf dem Lande sieht man immer mehr Cowboy H├╝te. Kommt der wilde Westen langsam auf mich zu???

Gestern nach der Mammut Etappe!!!

15. Tag 14. Mai

Kurz, ich brauche den PC des Motel Country Home Inn in Bedford. Das Motel ist abruchreif und der Inder hat mich preislich ├╝ber den Tisch gezogen....

Am Morgen sah es so aus als w├╝rde es eine kurze Etappe. Sonnig, aber immens Seitenwind... und der R├╝cken schmerzte auch. Gegen Mittag ging es besser und der Wind lies auch nach. Am Nachmittag fand und fand ich kein Motel und so wurden es Heute 203km!! Und Total nun ueber 2'000km!!! Naeheres spaeter :-)

Gruss aus Bedford, Martin

14. Tag 13. Mai

Die von Euch, die Euer englisch aufbessern m├Âchten, geht auf die englische Version! Yvette macht einen wunderbaren Job und ├╝bersetzt jeden Tag meine Tagesberichte!!!! (many thanks)

Es ist unglaublich, jetzt bin ich bereits seit zwei Wochen unterwegs und habe so 1'800km hinter mich gelegt! Die Zeit verfliegt nur so und ich bin super im Zeitplan ;-) Heute gings leicht wellig ohne Verkehr ├╝bers Land. Der Himmel war immer dunkelgrau und drohte mit Regentropfen.... ich war aber immer schneller hihihi. Aber der starke Seitenwind ist noch nicht verschwunden, leider.

Meine heutige Route

In Fort Madison machte ich nach 2std Gegenwind einen kurzen Kaffeehalt. Ein W├Ąscherei war auch noch "integriert". Aus dieser kam Brian auf mich zu und fragte was ich denn so treibe. Brian war mitte Vierzig, mit Shorts, leicht ungepflegt und seine Augen flogen immer von links nach rechts. Ich gab ihm nat├╝rlich breitwillig Auskunft und er entgegnete, dass die Schweiz doch viele Berge habe. Das weiter erstaunte mich nicht so wahnsinnig, als er aber mit dem Matterhorn, Gotthardtunnel, Lichtenstein & Vaduz (inkl Banken) und Thomas Frischknecht hervorkam, war ich ja schon sehr erstaunt! Im Mitten von nichts, von jemandem der sonst kaum die Schweiz und Schweden unterscheiden kann, nun dies, unglaublich! Ich fragte ihn dann woher diese Info's habe, aber er ging auf meine Frage gar nicht ein, funny.

Das Bike, GPS, Taschen; alles perfekt (Holz ber├╝hren!) Und noch gar keinen Plattfuss gefangen. Hoffe das bleibt so bis California!!

Rolf, nein, das Fussball spielen vermisse ich noch nicht, plage mich ja mit meinem Bike rum ;-)

Und liebe CC, nat├╝rlich mache ich Dir den Gefallen nicht und zeige keine Pic's von mir, hahaha, aber ich habe mich bereits einmal rasiert und die Kleider habe ich heute auch schon wieder gewaschen ;-)

Mit Gr├╝ssen aus Bloomfield

13. Tag 12. Mai

Die Unterschiede k├Ânnten nicht gr├Âsser sein! Wie Himmel und H├Âlle ;-) Heute war ein super Tag mit blauem Himmel, Sonne (nat├╝rlich) und dem Wind auf meiner Seite. Auch die Strassen und Verkehr, nix! In Roseville machte ich einen kurzen Stopp und studierte die Karte. Jack kam auf mich zu und fragte was ich denn so mache. Als ich ihm kurz beschrieb wie wo was, entgegnete er mir dass ich ja dann schon die H├Ąlfte h├Ątte, hahahhaha...

Roseville Wasserreservoir

Nun bin ich im sch├Ânen Burlington gelandet und das ist bereits der f├╝nfte State, Iowa. Die Stadt liegt am riesigen Mississippi River. Als ich mit dem Bike die Br├╝cke ├╝berquerte, musste ich nat├╝rlich von der Br├╝cke und vom Fluss Foto's machen. Kurz als ich die Br├╝cke verliess hatte ich ein blinkendes Police Auto hinter mir, ups! Der nette Mister Hiller erkl├Ąrte mir, dass es nicht gestattet sei die Br├╝cke mit dem Bike zu ├╝berqueren..... ich fragte ihn dann ob es ├╝berhaupt eine andere g├Ąbe, aber er verneinte und sagte dass halt das Gesetzt so sei, es sei schon in Odnung und w├╝nschte mir noch eine gute Reise ;-)

Mississippi Br├╝cke Burlington

Scheint eine sch├Âne Stadt direkt am Fluss zu sein, die Motels sind leider immer ein paar Meilen ausserhalb und nach duschen und shoppen bin ich jeweils zu faul um nochmals auf's Bike zu sitzen um die Stadt zu besuchen, leider ;-(

Machet's guet und bis sp├Âter, Martin

12. Tag 11. Mai

Oh Boy oh Boy, was f├╝r ein Tag! Der Wind, der Wind das himmlische Kind! Nach der l├Ąngsten nun die k├╝rzeste Etappe. Aber zuerst der Reihe nach; Es hat die ganze Nacht geregnet und die Tagesaussichten haben sehr sehr schlecht ausgesehen. Zu meinem Erstaunen war dann am Morgen der Regen verschwunden, aber immer noch zogen dunkelgraue Wolken ├╝ber den Himmel. Der Wind hat um 90" gedreht, das heisst Wind von rechts und das nicht zu wenig. Die Strassen waren noch nass aber das war ok. Nach dem Telefongespr├Ąch mit Mama gings dann los. Und wie, der Wind blies heftig und machte mir das Leben schwer. Nach einer Stund wurde es immer heftiger und es gesellte sich noch Regen dazu! Es ging nicht mehr weiter, zu gef├Ąhrlich.... Zum Gl├╝ck fand ich gleich in El Paso eine Tankstelle als Unterschlupf. Dort verweilte ich dann ganze 3.5std! Der Wind entwickelte sich zum Sturm. Sogar Motorradfahrer suchten ein Dach ├╝ber dem Kopf. Rick, der mit seinen beiden Kollegen unterwegs war (nat├╝rlich auf HD's), zeigte mir auf seinem Black Berry die Schlechtwetterfront und die sah wirklich eindr├╝cklich aus..... In dieser Zeit in der Tankstelle habe ich mit sovielen Leuten gesprochen wie in den letzten Tagen zusammen gar nicht :-) Um ein Uhr sagte ich mir; auf's Bike und durch! Der n├Ąchste gr├Âssere Ort war ca 38km entfernt und den musste ich einfach erreichen. Es war Kampf pur bis Peoria. Flach, aber so als musste man den steilsten Pass hochtrampeln, ich kam und kam nicht vorw├Ąrts..... frustierend aber schlussendlich erreichte Peoria um 16.30, Schluss f├╝r Heute! Jetzt habe ich fein gegessen (mit Erdbeerkuchen) und die Welt und vorallem das Wetter sieht f├╝r Morgen um einiges besser aus, zumindest kein Regen und keine Thunderstorms!

Ich w├╝nsche Euch allen einen guten Wochenstart!

Martin

10./11. Tag 9./10 Mai

Hallo zusammen!

Und schon sind wieder zwei Tage um und ich kann nur sagen: FCB Schweizer Meister!!!!

Zu diesen zwei Tage gibt es nicht allzuviel zu erz├Ąhlen: Indiana und Ilinois sind flach flach flach und umgeben von Bauernland mit riesigen Feldern und noch gr├Âsseren Traktoren. Im Vergleich zur Schweiz besitzen unsere Bauern ja nur Spielzeugtraktoren :-) Das Wetter war angenehm und der Wind wieder auf meiner Seite, sprich R├╝ckenwind! So fuhr ich die meiste Zeit im Triathlon Stil; Arme auf dem Lenker aufgest├╝tzt und die Beine kreisen lassen! Auch wenn ich mit R├╝ckenwind unterwegs bin, es muss immer noch zuerst geradelt werden. Wenn ich jetzt selber auf die Karte schaue, merke ich, ja ich komme langsam vorw├Ąrts! Fakten von diesen zwei Tagen:

- 308km

- 5. State: Ilinois

- Neue Zeitzone: Central Standard Time (- 7Std)

Und f├╝r Sonntag; An alle M├╝tter und Frauen:

Danke f├╝r alles und sch├Ân dass es Euch gibt!!!

Noch zu guter Letzt: Auch wenn ich nicht alle Kommentare pers├Ânlich beantworte, nur weiter schreiben, freut mich jedesmal sehr etwas von Euch zu h├Âren. Spezifische Fragen werde ich nat├╝rlich beantworten ;-)

Gr├╝sse aus Chenoa IL, Martin

9. Tag 8. Mai

Jetzt m├╝sst Ihr halt zwei Tage auf einmal lesen; Gestern hatte ich keinen Empfang ;-(

Uiuiui, heute Morgen regnete es aus allen K├╝beln! Aber ich habe ja einen perfekten Regenanzug von Northwave! Daher sagte ich mir, gut einpacken und dann sehen wir wie weit ich komme.... Zu meiner ├ťberraschung hatte ich zum ersten mal seit ich radle R├╝ckenwind! Daher nahm ich den Regen locker in Kauf, wow, wie das rollte im Vergleich zu vorher und das alles ohne Kraftaufwand. Am Mittag an der State-Line (4. State; Indiana) traf ich Lori. Sie ist Sheriff und hat mich gefragt ob ich verloren gegangen bin ;-) Ich verneinte und sagte ihr genau wo ich bin ;-) )) Nat├╝rlich habe ich dann auch noch ein Foto von Lori und ihrem Sheriff-Auto gemacht. Als ich dann nach wieder ├╝ber 100km Fort Wayne erreichte, sagte ich mir; ok, jetzt ist Schluss f├╝r Heute und so checkte ich schon um 15.00 im Hotel Hampton ein. Nat├╝rlich diesmal mit Pool und allem was dazu geh├Ârt nach einem so regnerischem Tag.

Gr├╝sse an alle

8. Tag 7. Mai

Heute gab es zwei wesentliche Punkte:

Von Anfang an kein Verkehr f├╝r Stunden!! Es waren kleine Feldstrassen die aber in feinem Zustand waren. Das ganze f├╝hrte ├╝bers total flache Bauernland, war echt cool und ich war froh, nicht auf der total ├╝berf├╝llten 224 zu sein. Die Hunde sind auf den Bauernh├Âfe und den H├Ąusern nicht mehr angebunden und so ziehmlich scharf!! Die Namesschilder der Bauern war ja schon komisch; Zuerst bei Paul Zender vorbei und dann bei der Zeiter Farm und zu guter Letzt bei denn Knaups. Die Liste liesse sich beliebig verl├Ąngern....Der Seitenwind war von Anfang an heftig. Als ich dann Findlay nach 85km erreichte war die Frage, ob ich gleich am Ausgang der Stadt das feine Hampton oder Holiday Inn nehmen sollte. Aber es war ja erst 13.30, wie konnte ich denn den halben Nachmittag verschenken??!!! Also checkte ich die n├Ąchstgelegenen Hotels ab und sah, dass in Ottawa eines zu finden war, Dinstanz 32km. Hop de b├Ąse, das zieh ich mir doch rein. Aber aber...... der Seitenwind entwickelte sich zum Sturm und zu guter Letzt fing es dazu auch noch an zu regen!! Es blies mich beinahe von der Strasse! Ich konnte nur noch aufrecht fahren um ├╝berhaupt vorw├Ąrts zu kommen. War extrem hart und ich war froh nach beinahe zwei weiteren Stunden das Lee Bell erreicht zu haben.... H├Ątte sofort ein anders Motel genommen..... aber da war kein anderes in Town...... Bei Kohl habe ich dann noch meine Grocery und z'Nachtessen geposted. Kein Netz- und Natelempfang und so schlief ich bereits um 5 zum ersten mal auf meinem Schlafsack ein, war extrem m├╝de... Und noch etwas f├╝r die Statistik: Heute habe ich die ersten 1000km hinter mich gebracht!!!!

1000km

7. Tag 6. Mai

Ja Roland, voll auf den Kopf getroffen mit den Bildern ;-) leider kann ich noch keine ver├Âffentlichen wegen dem ganzen Rechtsschutz und so. Nein, die bauche ich ja dann f├╝r die Vortr├Ąge, nein, ganz einfach, weiss noch nicht wie ich die Gr├Âsse runterhauen kann... :-(

Lieber Johannes, ja, Kilometer runter reissen t├Ânt ganz gut, aber ist nicht ohne..... na ja du weisst schon: steiffer R├╝cken, schmerzendes Hinterteil und Knie die immer komischer t├Ânen!

Gr├╝sse an die Bahnhofstrasse!! und an alle anderen Kommentare, danke!! Und Stef, Ich w├╝sste wo Du dein Motorrad fahren m├╝sstest!!

So, fertigt gelabbert. Es ist 07.00 und an der Zeit meine Morgenprozedur zu starten!! Hatte wieder volle 1.5std gedauert und draussen der Himmel so Blau wie Wasser! Und das blieb er auch bis ende Tag! Ich fuhr heute das erste mal ohne Beinlinge und es war ein ganz neuesGef├╝hl den Wind an den Beinen zu sp├╝ren. Auch musste ich mich zweimal mit Sonnencreme bestreichen. Da sich ja wie angek├╝ndigt schlechtes Wetter ansagte, rechnete ich mit einem k├╝rzeren Tag. Ich brauchte ne volle Stunde bis ich aus Akron raus war, wieder mal brutale schlechte Stadtstrassen und viel Verkehr, musste h├Âllisch aufpassen. Nachher war es aber wundersch├Ânim Gr├╝n, und immer wieder mit fein gepflegten H├Ąusern direkt an der Strasse. Mir lief's recht rund, da ich auch nicht forcierte. Gegen 13.00 machte ich mich mit Hilfe des GPS auf die suche eines Motel oder Campground, aber leider nichts dergleichen in vern├╝nftiger Distanz....... Um 16.00 stellte ich mich gedanklich schon auf's erste mal campen ein, desshalb montierte ich auch die Solarzelle am Bike um das GPS f├╝r den n├Ąchste Tag zu laden. Unverhofft kam dann gegen 17.00 das Willard Country Inn in Sicht und ich hatte meine Schlafst├Ątte!

Gr├╝sse aus Willard Ohio an alle! (Kleiner als kleines Einod:-)))

6. Tag 5. Mai

Der Himmel ist stahlblau, aber noch ein bisschen frisch brrrrrr. Heute habe ich zwei Knackn├╝sse zu l├Âsen; einerseits die St├Ądte Youngstown/Akron andererseits sind Thunderstorms f├╝r zwei Tage angesagt.... na ja, wir werden sehen. Sollte ich mich f├╝r zwei Tage nicht melden, stehe ich einfach unter einem Dach und warte bis das Unwetter vorbeigezogen ist :-) ..... Weder noch, also noch keine Thunderstorms (f├╝r Morgen), noch hatte ich ein Problem mit Youngstown/Akron. Heute habe ich es bis Akron geschafft was wieder 137km waren. Ich weiss, f├╝r Euch sind das nur Zahlen aber f├╝r mich ist das das t├Ągliche "Brot" das ich esse (pedale). Vom welligen PA ins flachere Ohio! Habe heute meinen dritten State erreicht! Mein lieber Freund, der Gegenwind, machte mir auf diesen fl├Ącheren Partien das Leben nicht einfacher! Ui, wenn die Windrichtung einmal wechseln w├╝rde, bin ich ja im Sausetritt in CA! Noch was zu den Strassen, egal ob kleine oder grosse, die Unterschiede der Beschaffenheit (Qualit├Ąt) ist riesig. Von sauschlecht bis supergut. Da ich ja immer auf dem "Pannenstreife" fahre, komme ich bei schlechten Strassen immer n├Ąher zu Streifen ran. Es liegt sehr viel Unrat (Steine, Scherben) darauf und ist mit Schlagl├Âchern durchsetzt. Ich will nat├╝rlich vermeiden darauf zu fahren, da ich mich und vorallem das Material (Pneu, Taschenaufh├Ąngungen) schonen will. Daf├╝r ist dann der Verkehr auch immer n├Ąher an mir. Im grossen Ganzen macht er aber einen grossen Bogen um mich (ausser ein paar Trucks :-( Heute habe ich auch zum erstemal das Motel per GPS schon an Mittag ausgemacht, so hatte ich das Tagesziel immer schon vor Augen und wusste wo ich meine Dusche nehmen kann! Morgen gibt es vielleicht eine k├╝rzere Etappe, je nach Wetterverh├Ąltnisse......

Sch├Ân, so ├╝bers Netz mit Euch verbunden zu sein! Technik sei Dank! Und Simone, der EEE arbeitet wunderbar :-)

Machet's guet!!

5. Tag 4. Mai

Heute Morgen habe ich das Fr├╝hst├╝ck aus dem Tankstellenshop gegen├╝ber abgeholt, beinahe so wie jeweils am Mittag in Buchs :-) Das Wetter verhiess nicht Gutes; Total bedeckter dunkelgrauer Himmel und die Strasse war auch noch nicht abgetrocknet und der Wind blies auch noch in die verkehrte Richtung! Na ja, ich sagte mir dass ich einen lockeren Tag daraus machen werde. Es rollte dann auch gegen den Wind ganz locker, wie gehabt, rauf und runter, immer wieder. Mit dem Regen hatte ich Gl├╝ck, kein Niederschlag mehr. Auf sch├Ânen Strassen fuhr ich so dahin und bemerkte dass gar kein Verkehr herrschte.... ja spinnen jetzt die Ami's?? Aha, endlich klingelte es bei mir; Sonntag! Vielleicht schlafen alle aus oder sind in der Kirche, bei so vielen am Strassenrand. Heute lief es mir wirklich gut, obwohl stark coupiertes Gel├Ąnde und Gegenwind machte ich trotzdem 127km! Morgen knacke ich die Statesgrenze zu Ohio, komme so langsam langsam CA n├Ąher, aber der Weg ist nicht seeeeeehr lange.

W├╝nsche Euch allen eine gute Zeit!
4. Tag 3. Mai

Was f├╝r ein Fr├╝hst├╝ck Buffet. Toast & Honig, Yogurt, Ei & Schinken und frische Fr├╝chte! Alles was es braucht um gest├Ąrkt in den Tag zu starten. Ich stehe jeweils um 7 Uhr auf und bis ich alles gemacht habe, Fr├╝hst├╝ck, neu packen, alles eincremen und einkleiden, vergehen rund 1,5std, so dass ich jeweils um 8.30 startbereit bin. Heute habe ich mir vorgenommen, sehr gem├Ąchlich auf die Route zu gehen, da ich gute drei letzte Tage hatte. Wieder einmal Strassen mit viel Verkehr! Bei einem Aufstieg auf 720m hielt p├Âtzlich ein Jeep vor mir. Der Fahrer stieg aus und fragte mich wie er dann nach Canada komme!! Gerade mich fragte er, ich, der so oder so keine Ahnung hatte :-) Er hielt einen Print von Maquest in der Hand und ich sagte ihm, dass er auf bestem Weg sei f├╝r Canada. Da kommt mir halt sehr zu Gute, dass ich dazumal in der Pfadi war, da weiss man wie mit Karte und Kompass umzugehen! Um 15.00 fing es an zu Regnen was nicht weiter schlimm war. Und bereits um 15.40 fand ich ein Motel und entschloss mich kurzfristig einzuchecken. Das GPS zeigte auch bereits wieder 100km auf dem Tagesz├Ąhler, das reicht :-) Das Motel ist das pure Gegenteil von gestern.... etwa so wie dazumal in NY mit Lilian...aber es verf├╝gt sogar ├╝ber einen Hotspot und ich kann Euch somit mit News versorgen.

Ciao Ciao
3. Tag 2. Mai

Zum ersten m├Âchte ich mich bedanken f├╝r alle Kommentare die ich von Euch erhalte habe! Das ist wirklich sehr coooool!!! Stelle sie jeweils sofort auf die website.

Die Nacht war kurz und schon war ich morgens wieder auf dem Bike. Das Wetter war soso, bedeckt und dunstig, aber ich hatte keinen Gegenwind! Bis am Mittag fuhr ich wieder auf fetten Strassen mit viel Verkehr und Trucks, einfach unglaublich, diese vielen Trucks! Habe genug Staub und Abgase "gefressen". Nach dem Mittag gings auf eine kleinere Strasse, aber immer noch mit Verkehr. Hier in Amerika gibt es einfach keine Strassen ohne Verkehr, auch wenn die noch soooo abgelegen sind. Vom Gel├Ąnde her war es etwa so, wie wenn ich mitten im Thurtal (mit auf und ab), mit dem Wellenberg zu meiner Rechten und dem Seer├╝cken zu meiner Linken, fahren w├╝rde. Nur h├Ârte dieses Tal einfach nie auf, kleine D├Ârfer, Bauernbetriebe mit riesigen Silo's und auf einmal entdeckte ich eine gelbe Tafel mit Pferd und Kutsche drauf! Ihe d├╝rft dreimal raten: Ja ja, ich bin voll ins Amisch Land eingetreten! Fremde Welt, die Kleider und Frisuren.... So um 14.00 mitten in den grossen W├Ąlder dachte ich mir, dass mein G├Âpel schon sauschwer sei und ich ├╝berhaupt nicht mehr voran k├Ąme. Ich dachte es gehe gerade aus oder sogar leicht abfallend und der Speed war soooo langsam.... Als ich mich jeweils drehte und zur├╝ckschaute bemerkte ich aber dass es eine veritable Steigung war...... Sinnest├Ąuschungen?? Ich hatte ne Krise und machte bei einem Bach einen Halt und rollte meine Matte aus, worauf ich gleich einschlief. Dieser Powernap hatte gut getan und so bekam ih einen "zweiten Wind"!! Ab 16.00 hielt ich mal wieder ausschau nach Bed&Breakfast, Motel oder auch was sonst.... wieder nix, unglaublich, also fuhr und fuhr ich bis ich endlich nach 150km State College erreicht! Location habe ich auf Google-Map eingetragen.

2. Tag 1. Mai
Nachdem die Wetterprognosen im TV vorabends nicht gerade rosig waren, Regen und Thunderstorms, war ich gespannt wie der Morgen aussah. Zu meiner Zufriedenheit war es leicht bew├Âlkt und k├╝hl, ideal zum biken. Um 08.30 startete ich und es war der ganze Tag ein St├Ąndiges auf und ab. Ich war immer auf grossen Strassen unterwegs was eine Menge von Verkehr mit sich zog. Auto und Trucks ohne Ende, auch wenn man im "gago" war. Der einzige Vorteil von Trucks ist, dass man im Windschatten wieder beschleunigen kann ;-) Mit Hilfe von lokalen Karten und dem GPS entwickle ich langsam das Gef├╝hl f├╝r die Strassen und Routing. Nach 15.00 hielt ich langsam Ausschau nach einem Motel, aber nix da! Da der Himmel immer grauer und grauer wurde, musste ich sogar schon das erstemal kurz die Regenbekleidung anziehen ;-( Als ich dann endlich ein Motel gefunden hatte war ich ├╝bergl├╝cklich! Die Inderin fragte mich mit verdrehten Augen, ob ich was zu rauchen h├Ątte ..... Ich verneinte und ich hatte auch kein Zimmer! Also fuhr ich weiter und befasste mich schon langsam mit einer ersten Zeltnacht, da Motels seit Stunden keine gesichtet wurden..... Unverhofft, nach 137km, lag das Gl├╝ck um 17.00 zu meiner Rechten. Sogar bekam ich einen Rabatt von der Managerin, da Sie es toll fand was ich mache. Purer Luxus so ein Zimmer nach tagelangem biken! Ich hoffe nur dass ich mir in den ersten Tagen nicht zu viel zumute und versuche auch immer schon sachte zu radeln ;-) Material und Accesoir sind voll in Ordnung, das ganze ist also nur ne Frage der Physis und Psyche ;-) ))

Schau auf dem unteren blog bei der google map wo ich mich gerade befinde. Zoome rein damit du was erkennen kannst, ansonsten denkst du dass ich ├╝berhaupt nicht vom fleck komme :-)

1. Tag auf dem Rad, 30. April

Bereits um 06.00 b ich aufgestanden und habe das Rad fertig gepackt. Auch alles mit Cremen eingerieben was es einzureiben gibt :-) Punkt 08.00 hat mich das Taxi abgeholt welches mich nach Newark Downtown brachte. Welch ein Zufall, gleich am Ort wo mich das Taxi aussteigen liess, befand sich ein Starbucks! Das Wetter war leicht bew├Âlkt aber sonst sonnig, Temperatur leicht k├╝hl aber perfekt zum fahren. Die ersten paar Stunden waren mit viel Verkehr und fetten Strassen versehen, nachher wurde es besser und sch├Âner. Viele W├Ąlder, Seen, auf und ab und nat├╝rlich Gegenwind! F├╝r den ersten Tag bin ich super vorw├Ąrts gekommen, 120km bis nach Stoudsburg. Auf meiner Seite kannst du die Route und die Waypoints anschauen, damit Du dir ein Bild machen kannst wo ich mich gerade befinde. ├ťbrigens vielen vielen Dank f├╝r alle Mails und W├╝nsche die ich von Euch bekommen habe! Under Kommentare sind alle einsehbar.

Gruss und bis bald, Martin

Ankunft New York, 29. April

Check-in Z├╝rich velief mit Hilfe von Mami und Lilian tadellos. Mit der Swiss bin ich nach 8std Flug wohlbeh├╝tet in NYC gelandet! Auch die Passkontrolle gestaltete sich ohne Probleme. Mit dem Taxi fuhr ich ins Hotel Marriot. Dort auf dem Zimmer habe ich dann sogleich das Bike ausgepackt und festgestellt dass der ganze Transport unfallfrei von statten ging. Nun sitze ich im Zimmer und versuche mir anhand von Karten und Google Map einen Weg aus der Stadt zu finden... Ich m├Âchte mich hiermit nochmals bei allen bedanken die mir in irgendeiner Form behilflich waren!!!! Ich bin sehr gespannt was der erste Tag mit sich bringen wird!

AUF GEHTS !

April 29th, 2008

Heute geht es los. Bis bald hier auf diesem Blog.

THE READY FOR TAKE OFF PARTY

April 26th, 2008

HAA Stickers

M├Ąrz 10th, 2008

Hallo zusammen

Bike und Auto's sind beklebt! Es kann losgehen und der 29. April ist nicht mehr weit enfernt!! Willst auch Du einen Sticker, lass mich wissen ob gross oder klein, dunkel oder hell. Ich werde ihn Dir postwendend zukommen lassen.

Uebrigens: Werner, besten Dank f├╝r die Kleber! Die sehen wirklich toll aus! Und: Hopp FCB ;-)

Bike

Februar 2nd, 2008

Letzte Woche war es soweit, konnte ich meine Th├Âmus Bike in Oberriet abholen! Meinen Longrider d├╝rfte ich mit g├╝tiger (Mit)-Hilfe von Sch├Âni selber zusammenschrauben. Eigentlich habe ich nur die Werkzeug gereicht, da ich ja kein Fahrrad Monteur bin :-) Trotzdem war es mir sehr wichtig dabei zu sein, damit ich mein Bike in- und auswendig kenne. M├Ąrku ├╝berreichte mir auch noch einen Lightrider Carbon SL Team! Damit werde ich die B├╝ndner Berge und Trails unsicher machen um mir den letzten Trainingsschliff zu holen.

Es ist von grosser Wichtigkeit auf dem richtigen Bike und Material zu sitzen. Mein Longrider wird ├╝ber zwei Monate, Tag f├╝r Tag, mein Begleiter sein. Ich bin absolut ├╝berzeugt, mit dem richtigen Material mein Reise antreten zu d├╝rfen.

Th├Âmu, M├Ąrku, Walki, Sch├Âni und der ganzen Crew von Oberriet; Ein dickes Dankesch├Ân f├╝r Eure Unterst├╝tzung!!

Fotos vom Longrider folgen ;-)

Photo Nici / Kamera Tim (auch Euch beiden ein Dankesch├Ân)

Radio Grischa Interview

Januar 30th, 2008

Interview vom 20.01.2008 in der Sendung "Grischa L├╝t". Moderation: Melanie Salis

> zur den Interviews

Route

Januar 18th, 2008

Klick auf die Karte und du wirst die Tagesendpunkte sehen. Ich habe nun bereits ├╝ber 4'800km hinter mich gebracht!!! Folgende Staten habe ich bis jetzt durchquert; NJ, PA, OH, IN, IL, IA, NB, KS, CO, UT, AZ,NV und bin jetzt in California gelandet!!

Hallo!!

Dezember 24th, 2007

Hallo zusammen, der Start ins neue Jahr und der Start meiner Website zum selben Zeitpunkt! Ein gutes Omen und nat├╝rlich bin ich mit voller Energie und Freude am Vorbereiten zu meiner Fahrradtour Heart Across America! Macht Euch schlau auf dieser Seite und benutzt den Blog als Kommunikationsebene rund um diesen Erdball!

!!!HAPPY NEW YEAR AND ALL THE BEST FOR 2008!!!